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Anglerknoten
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Palomar
Der Palomar ist ein einfacher, aber zuverlässiger Knoten für Oehrverbindungen. Beim Nachtangeln oder mit kalten Fingern kann er problemlos noch gebunden werden. Er ist allerdings nicht ganz so tragkräftig wie der Grinner-Knoten.
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1.
Eine Schlaufe legen und durch das Hakenöhr fädeln. |
2.
Einen normalen Ueberhandknoten bilden. |
3.
Die herausschauende Schlaufe über den Hakenbogen führen und am Oehr festziehen. |
Grinnerknoten
Der Grinner ist ein excellenter Knoten, um die Schnur mit einem Oehr (Haken oder Wirbel) zu verbinden. Uebrigens: mit zwei Grinnerknoten kann man auch zwei Schurenden miteinander verbinden.
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1.
Eine Schlaufe legen und durch das Hakenöhr fädeln. |
2.
Einen normalen Ueberhandknoten bilden. |
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3.
Das Ende fünfmal durch die Schlinge und gleichzeitig um die Schnur winde. |
4.
Festziehen |
Knoten für Plättchenhaken
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1.
Schnurschlaufe auf den Hakenschenkel legen |
2.
Das Ende in Richtung Hakenbogen fünfmal um Hakenschenkel und Schlinge führen. |
3.
Nun das Ende durch die kleine Schlaufe stecken und festziehen |
Schlaufenknoten
Eine Schlaufe benötigt man zum Beispiel, wenn ein Vorfach ohne Wirbel eingehängt werden soll.
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1.
Schnur doppelt legen. |
2.
Schlaufe nach hinten nehmen, über den oberen Strang führen. |
3.
Zweimal durch die Oeffnung stecken und festziehen. |
Blutknoten
Mit dem Blutknoten können zwei Schnüre aneinandergeknüpft werden. Er erfordert ein wenig Uebung und er ist auch nicht ganz so reissfest wie ein doppelter Grinner-Knoten.
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1.
Enden parallel zueinander legen |
2.
Ein Ende fünf- bis sechsmal um die andere Sehne wickeln. |
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3. Das Ende zurückführen und in den Winkel zwischen den beiden Schnüren legen. |
4.
Die gleiche Prozedur folgt mit dem anderen Ende, nur wird es von der anderen Seite in den Winkel gelegt.
5.
Festziehen |
Stopperknoten
Mit Hilfe des Stopperknotens wird ein verschiebbarer Stopper auf die Hauptschnur geknüpft. Er bestimmt zum Beispiel die Angeltiefe bei einer Laufposenmontage. Als Material dient starkes Garn oder geflochtene Angelschnur.
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1.
Schnur doppelt nehmen. Schlaufe bilden und die Enden über die Hauptschnur legen. |
2.
Ein Ende fünfmal durch die Oeffnung legen und festziehen. |
Egal, wie gut er gebunden ist, ein Knoten reduziert immer die Tragkraft der Schnur. Um an dieser Schwachstelle möglichst wenig Reissfestigkeit einzubüssen, sollte man sich unbedingt die Zeit nehmen, den Kntoen nach dem Binden einer Zugprobe zu unterziehen. Um grösstmögliche Haltbarkeit zu erhalten, wird der Knoten vor dem Zuziehen mit Spucke angefeuchtet. Der Gleitfilm verhindert, dass beim Festziehen Reibungswärme entsteht, die Schnur schädigt und die Verbindung schwächt.
Korrekt gebundene Knoten verringern die Tragkraft der Schnur um etwa zehn Prozent. |
Die besten Knoten für STROFT®-Angelschnüre
Die meisten sind sehr einfach zu binden, und alle haben gegenüber anderen Knoten den Vorteil,
die lineare Tragkraft nahezu vollständig zu erhalten.







Der Blut-Knoten (Blood Knot)

Legen Sie die zu verbindenden Schnüre parallel zueinander, verdrehen Sie diese etwa 10-mal miteinander(1). Halten Sie in der Mitte eine kleine Schlaufe offen durch die Sie dann gegenläufig die beiden Schnurenden durchstecken(2). Langsam festziehen(3), fertig(4). Vergessen Sie nicht, die Schnurenden bündig abzuschneiden.
Der Albright-Knoten (Albright's Knot)

Legen Sie mit der dickeren (falls unterschiedliche Dicken) Schnur eine Schlaufe. Führen Sie das Ende der anzuknüpfenden Schnur durch die Schlaufe.

Wickeln Sie dann das Schnurende etwa 8 bis 10-mal um das Schnurbündel in Richtung der Schlaufe.

Stecken Sie das Schnurende wieder durch die Schlaufe.

Ziehen Sie den Knoten sorgfältig fest.

Schneiden Sie die freien Schnurenden bündig ab.

und fertig......
Der Clinch-Knoten (Clinch Knot)

Führen Sie die Schnur durch den Ring. Wickeln Sie das Schnurende etwa 5- bis 10-mal um die Schnur. Stecken Sie das Schnurende durch die erste Schnurschlaufe am Ring und dann direkt durch die hierdurch entstandene größere Schlaufe.

Festziehen, fertig
Der doppelte Uni-Knoten (Double Uni Knot)

Legen Sie beide Schnüre parallel aufeinander(1). Machen Sie mit einem Schnurende den Hangman-Knoten(2) und ziehen Sie ihn fest(3). Führen Sie mit dem gegenläufigen Schnurende die gleichen Schritte aus. Nun haben Sie die Möglichkeit, die beiden Knoten einige Zentimeter entfernt voneinander zu lassen. Dies kann als Schockabsorber z.B. beim Spinnangeln in starker Strömung genutzt werden. Die Knautschzone ist doppelt so lang wie die Knoten auseinander sind. Achten Sie jedoch darauf, dass beide Knoten fest angezogen sind. Sie ruschen bei starkem Zug aufeinander zu(5). Sie können jedoch, wenn Sie das nicht für nötig erachten, die Knoten schon vorher durch kräftigen Zug ineinanderziehen(5). Feuchen Sie, wie auf der vorherigen Seite beschrieben, die Knoten vorher etwas an, um den Widerstand zu verringern und Schnurschäden zu vermeiden.
Der Hangman-Knoten (Hangman's Knot)

Führen Sie die Schnur durch die Öse, schlagen Sie diese zurück und bilden Sie eine Schlaufe(1). Machen Sie mehrere Überhandwicklungen(2), wobei beide Schnuranteile hierbei mit umfasst werden. Ziehen Sie den Überhandknoten fest(3). Nun kann auch die Schlaufe fest angezogen werden(4). Fertig.
Der King-Knoten (King Sling)

Führen Sie die Schnur durch den Ring und legen Sie beide Anteile parallel.
Verdrehen Sie, wie oben abgebildet, mindestens 3-mal die Schnur.
Stecken Sie die einfache Schlaufe mit dem Ring (oder Wirbel) durch die Doppelschlaufe.

Festziehen, fertig.
Der Palomar-Knoten (Palomar's Knot)

Legen Sie mit der Schnur eine Schlaufe und führen Sie diese durch die Hakenöse.
Binden Sie mit der doppelt gelegten Schnur eine Überhandschlaufe
Führen Sie den Haken wie abgebildet durch die erste Schlaufe.

Festziehen, fertig.
Der Schnurstopper (Float Stop)

Wickeln Sie ein Stück Schnur 2- bis 3-mal um die Hauptschnur(1), binden Sie dann eine 2- bis 4-fache Überhandschlaufe(2). Festziehen(3), fertig.
Der Snell-Knoten (Snell Knot)
Legen Sie beide Schnurenden wie abgebildet an den Hakenschenkel.

Wickeln Sie die Schnur der Schlaufe vom Ende des Hakenschenkels her mehrmals (mindestens 5-mal) um den Hakenschenkel und die anderen Schnuranteile.

Festziehen, fertig. Am Schluss sollten Sie einmal kräftig an beiden überstehenden Schnurenden ziehen.
Der Trilene-Knoten (Trilene Knot)
Führen Sie das Schnurende 2-mal wie abgebildet durch die Öse.

Wickeln Sie das Ende 5- bis 10-mal um die Schnur.

Stecken Sie das Ende durch die Schlaufe an der Öse. Sie können dann das Ende noch einmal durch die dadurch entstandene größere Schlaufe führen.

Festziehen, fertig.
Die Chirurgenschlaufe (Surgeon's Loop)

Legen Sie mit der Schnur eine Schlaufe und binden Sie damit einen Überhandknoten.

Machen Sie noch eine Überhandwindung. Es ist wichtig, MEHR ALS EINE Überhandwicklung zu machen, da der Knoten sonst verrutschen kann.

Festziehen, fertig.
Die Springerschlaufe (Dropper Loop/Springer Loop)

Legen Sie mit der Schnur eine Schlaufe.

Machen Sie mehrere (mindestens 6) Überhandwicklungen.

Halten Sie in der Mitte der Wicklungen eine Lücke, in die Sie dann die Schlaufe stecken.

Langsam festziehen, fertig.
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Grinnerknoten Der Grinnerknoten wird dazu verwendet um einen Haken an ein Vorfach zu binden. Er arbeitet ähnlich dem halben Blutknoten. Das Binden selbst gestaltet sich recht einfach.
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Die Schnur durch eine Schlaufe oder Oese ziehen und mit der Hand zusammenhalten |
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Um die beiden zusammengehaltenen Schnüre Wicklungen anbringen, jedoch nicht über die obere Schlaufe, sondern darunter |
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Nach ca. 5 Wicklungen das Ende nach oben abstehen lassen |
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Nun einfach festziehen und Ende Abschneiden. Klingt kompliziert, ist in der Praxis jedoch sehr einfach |
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NonSlipknoten Wenn eine Oese vorhanden ist und diese beweglich befestigt werden soll, so ist dieser Knoten angesagt. Dieser Knoten stammt aus dem Bereich Fliegenfischen und wird zum befestigen an einer Schnur verwendet. Auch im sonstigen Gebrauch ist er manchmal sinnvoll.
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Eine einfache Schlaufe bilden und das Ende durch die Oese stecken und dann wieder durch die Schlaufe. |
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4-5 mal um die Schnurr |
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Nun zurück durch die erste Schlaufe und beide Enden festziehen. |
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Fertig. und doch noch beweglich. |
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Der Achterknoten:
Leicht erlernbarer Knoten zum befestigen von Haken und Ösen

Der Albrightknoten:
Der Albrightknoten hat seinen Namen vom berühmten Tarpon Angler Jimmie Albright. Er wird hauptsächlich gebraucht um das Backing an der Hauptschnur zu befestigen.

Einfache Schlingen:
Beste und einfachste Methode 2 Fäden zu verbinden. Die Schlinge lässt sich normalerweise wieder trennen, sodass sie hervorragend eignet um das Vorfach an den Loop zu binden.

Kapuzinerschlinge:

Doppelte Schlinge oder Schlaufe

Nadelknoten
Kann zum befestigen der Schnur an das Backing sowie zum befestigen des Vorfachs an die Schnur benutzt werden. Eine Nähnadel wird zu einem Drittel in die dickere Schnur eingeführt, mir einer Flamme erhitzt, sodass sich das Loch vergrößern lässt. Anschließend wird die Nadel eingeführt und durchgestreckt...

Löffelknoten mit Doppelknoten
Eine Weiterentwicklung des Clinchknoten

Der Blutknoten
Er ist wohl der am meisten gebrauchte Knoten beim Fischen, aber Achtung, er löst sich leicht, deshalb bevorzuge ich seine Variante.
Blutknotenvariante
Dieser Knoten ist sehr sicher und kann auch bei dünnen Nylon gebraucht werden..
Blutknotenverbindung:
Sehr guter Knoten um 2 Schnüre bis 30 mm aneinander zubinden. Die untenstehende Variante, verhindert ein Verhaken der Schnur beim Wurf, wenn mit sehr starker Schnur gefischt wird.
Blutknotenverbindung - Variante.
Sehr guter Knoten, um starke Schnüre aneinander zubinden. Allerdings immer auf ein sauberes Abschneiden der Enden achten. Lasst ihr ein Teil stehen, habt ihr fix ein Springerteil.
Ein weiterer Springerknoten:
Ich bevorzuge allerdings die obenstehende Variante..
und noch ein Springer

Befestigen von Fliegen und Streamern:
Clinchknoten
Klassischer Knoten zu befestigen aller Hacken. Vorteil: Sehr widerstandsfähig.

weitere Möglichkeiten


Henkerknoten:
..hat den Vorteil, dass er dem Köder eine gewisse Bewegungsfreiheit lässt, wenn man ihn nicht direkt an der Öse festzieht. Erst bei Spannung zieht sich der Knoten zusammen, und hält sehr gut.

und noch eine Variante

oder vielleicht der hier

oder doch der Trileneknoten

Vorfächerverjüngung aneinander binden:
Schnellster und beliebtester Knoten: der Chirurgenknoten
TIPP: Das nach unten zeigende Teil kann ebenfalls als Springer genutzt werden.

Die perfekte Loop-Schlaufe:

Die Chirurgen-Loop-Schlaufe

Variante einer Rollenverbindung
KNOTENKUNDE
Bei der Fischerei im Salzwasser können Sie selbstverständlich die allgemein bekannten Knoten wie den Blutsknoten, den Clinch-Knot, Schlaufenknoten etc. verwenden. Es gibt jedoch einige spezielle Knoten, die beim Fliegenfischen im Süßwasser gleichermaßen ungebräuchlich wie unbekannt aber im Salzwasser besonders wichtig sind. Beispielsweise Knoten mit sehr hoher Tragkraft oder spezielle Knoten für die Vorfachverbindungen zwischen dem dünnen Class-Tippet und dem enorm starken Shock-Tippet. Diese Knoten möchte ich Ihnen hier vorstellen.
Der Achterknoten 
Der Achterknoten eignet sich hervorragend zur Befestigung der Fliege an einem geflochtenen Stahlvorfach. Einmal zugezogen kann er sich nicht selbsttätig lösen. Der Angler kann ihn jedoch jederzeit wieder öffnen, durch das Öhr einer neuen Fliege schieben und wieder dichtholen.
Der Albright 
Der Albright-Knoten wird zur Verbindung des dünnen Cass-Tippet mit dem dicken Shock-Tippet verwendet. Man verwendet diesen Knoten gleichermaßen für Shock-Tippets aus Monofil wie auch aus geflochtenem Stahl oder Single-Strand Stahldraht. Man legt ein Ende des Shock-Tippets zur Schlaufe. Dann wird der Albright-Knoten mit der Doppelschnur des Bimini-Twist (an einem Ende des Class-Tippet) gebunden.
Der Bimini Twist 
Der Bimini-Twist ist ein Schaufenknoten mit höherer Tragkraft als die Schnur, aus der er gebunden wird. Ursprünglich stammt er aus dem Big-Game-Fishing und wird dort verwendet, um eine Doppelschnur zu schlagen. Beim Salzwasser-Fliegenfischen hat der Bimini-Twist zwei Verwendungen:
A) Er wird in das Ende des Backings geknotet, dann wird das Backing an das hintere Ende der Flugschnur geschlauft.
B) Das Classs-Tippet erhält einen Bimini-Twist an jedem Ende. Der hintere wird an die Butt-Section des Vorfachs angeschlauft. Mit dem vorderen Bimini wird mittels eines Albright-Knotens das Shock-Tippet aus schwerem Monofil oder Stahl angeknotet.
Der Double Surgeons 
Zur Befestigung einer Fliege am monofilen Shock-Tippet machen Sie zunächst einen Überhandknoten (Surgeons) in das dicke Monofilmaterial. Dann führen Sie das kurze Ende durch das Hakenöhr und schieben es wieder durch das Auge des Überhandknotens zurück. Holen Sie nun den Überhandknoten dicht (Zange). Dann ziehen Sie das kurze Ende so weit durch, daß eine Schlaufe verbleibt, die die Fliege frei spielen läßt. Nun schlagen Sie mit dem kuzen Ende einen zweiten Überhandknoten um das lange Ende. Schieben Sie den zweiten Überhandknoten dicht an den ersten und holen ihn dann mit der Zange dicht.
Der Haywire Twist 
Mit dem Haywire-Twist befestigt man eine Fliege an einem Shock-Tippet aus Single Strand Wire (gezogener Stahldraht, monofil). Man benötigt dazu bei starkem Draht zwei Zangen. Nach dem Durchschieben durch‘s Hakenöhr werden beide Enden des Drahtes 5 bis 8 mal so gegeneinander verdreht, daß ein großes Auge verbleibt und die Fliege spielen kann. Dann hält man den bereits verdrehten Teil mit der Zange und wickelt das kurze Ende des Drahtes wider 5 – 8 mal um das lange Ende. Der Überstand des kurzen Endes wird mit dem Seitenschneider abgeknipst.
Der Schlaufenknoten (Uni-Knot) 
Der Uni-Knot Schlaufenknoten ist eine gute Alternative zum bekannteren Clinch-Knoten, mit dem man die Fliege an monofilem Vorfach befestigt. Mit vier bis fünf Schlägen hat dieser Knoten seine höchste Tragkraft.
Ein Shock-Tippet Knoten 
Neben dem Albright gibt es noch einen einfacheren aber genauso haltbaren Knoten zur Verbindung von Class-Tippet und Shock-Tippet. Zunächst einen halben Schlag in das Shock-Tippet machen und die Doppelschnur des Bimninis vom Class-Tippet hindurchstecken. Dann den halben Schlag im Shock-Tippet mit zwei Zangen so fest wie möglich dichtholen. Die Doppelschnur des Biminis zwei mal mit je drei halben Schlägen um das lange Ende des Shock-Tippets sichern. Überstände auf beiden Seiten abschneiden.
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Knotenkunde
Der Palomar-Knoten
Der Palomar-Knoten bietet fast eine 100 % Tragkraft, wenn er korrekt gebunden wurde. Er dient zur Verbindung von Hauptschnur und Wirbel. Aber auch Twisterköpfe und Öhrhaken lassen sich so befestigen.
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Man legt die Schnur auf einer Länge von ca. 8cm doppelt und führt sie durch den Wirbel oder das Hakenöhr. |
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Dann legt man die doppelte Schnur in eine Schlaufe ( ein Überschlag ). |
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Nun führt man den Haken oder Wirbel durch die entstandene Schlaufe ..... |
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... und zieht den Knoten langsam zusammen ( gut anfeuchten ). |
Der Plättchenhaken-Knoten
Manchmal ist es nötig einen Haken selbst ans Vorfach zu knüpfen. Hier der Knoten zum Anbinden von Plättchenhaken. Man sollte diesen Knoten zuerst mit einem größeren Haken üben, denn er ist nicht ganz einfach.
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Zuerst legt man das Vorfachende paralell zum Haken in eine Schlaufe. |
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Unter Zug wird das Ende des Vorfachs um den Hakenschenkel gewickelt. Nach mind. 8 Windungen zwischen Daumen und Zeigefinger fixieren. |
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Schieben sie das freie Ende durch die Schlaufe und ziehen den Knoten am oberen Vorfachende und am überstehenden Schnurende fest. |
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Man muß darauf achten, dass die Vorfachschnur vor dem Plättchen zum Liegen kommt. Nun noch das überstehende Ende abschneiden und fertig. |
Der Grinner-Knoten
Der Grinner-Knoten eignet sich zum anbinden von Öhrhaken, Wirbeln und Twisterköpfen. Er besitzt eiene hohe Tragkraft, jedoch erfordert es Übung, um den Knoten am Waser zu binden. Der Grinner-Knoten ist gleichermaßen für monofile wie auch für geflochtene Schnüre geeignet.
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Das Ende der Hauptschnur wird durch das Hakenöhr geführt und in Form eines Fragezeichens gelegt. |
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Danach führt man das obere Schnurende zurück und wickelt es um die beiden unteren Schnüre. |
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Nach mind. 4 - 5 Wicklungen zieht man das Schnurende fest. Es bildet sich eine Schlaufe die man über die straffe Hauptschnur zum Hakenöhr hin zuzieht. |
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Der fertige Knoten hält bombenfest. |
Der doppelte Grinner-Knoten
Der doppelte Grinner-Knoten dient zum Verbinden von zwei gleichstarken Schnüren, z.B. Vorfach und Hauptschnur. Es handelt sich hierbei eigentlich um zwei Knoten, die sich gegenseitig sichern. Dadurch garantiert er eine noch höhere Tragkraft als der Blutknoten. Auch hier gilt: Vor dem zusammenziehen gut anfeuchten.
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Als erstes legt man beide Schnurenden parallel zueinander und legt mit einem Ende eine Schlaufe. |
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Nun führt man das gleiche Ende 4 - 5 mal durch die Schlaufe und um beide Schnurenden. |
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Dann wird der erste Grinner-Knoten zusammengezogen. |
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Nun wiederholt man das Ganze mit den zweiten Schnurenden auf der anderen Seite. |
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Der zweite Grinner-Knoten wird ebenfalls zusammengezogen. Zwischen den beiden Knoten liegt nun eine Schlaufe. Nun muss man beide Schnüre auseinanderziehen, bis die Knoten zusammengerutscht sind. Erst jetzt werden die kurzen Enden gekappt. |
Der Stopperknoten
Der Stopperknoten wird zur Herstellung eines verschiebbaren Stoppers auf der Hauptschnur gebunden. Die Stopperschnur sollte immer etwas weicher sein als die Hauptschnur.
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Die Stopperschnur parallel zur Hauptschnur legen. Das Ende der Stopperschnur mehrmals um beide Schnüre wickeln. Anschl. das Ende der Stopperschnur von der entgegengesetzten Seite durch die Wicklungen ziehen. |
Der Blood-Knoten
Der Blood-Knoten dient zur Verbindung zweier möglichst gleichstarken Schnüre. Die Schnurenden treten in der Mitte des Knotens aus und lassen sich daher sehr kurz abschneiden.
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Die Schnüre werden parallel zueinander gelegt. Dann das jeweilige Ende der Schnur um die andere Schnur wickeln. Anschließend die Schnurenden durch das in der Mitte entstandene Öhr ziehen. |
Spezialknoten für geflochtene Schnüre
Zusätzlich sollten Knoten immer mit einem Tropfen Sekundenkleber gesichert werden.
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Die Schnur wird in zwei bis drei Wicklungen durch den Wirbel gelegt, anschließend das Ende mehrmals um die Hauptschnur wickeln. Dann das Ende der Schnur durch die Wicklungen an dem Wirbel ziehen. |
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Das Schnurende durch den Wirbel ziehen und anschließend mit einer dünnen Näh oder Stopfnadel das Ende durch die Hauptschnur ziehen. |
Der Springerknoten
Der Springerknoten dient zum Herstellen eines seitlichen abstehen Armes. Dieser wird zum Pilken oder zum Fischen mit der Hegene genutzt.
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Es wird die Haupt und die Springerschnur parallel zueinander gelegt. Dann wird wie bei dem Schlaufenknoten die Schnur doppelt durchgezogen. |
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Ebenfalls wie im Bild zuvor beschrieben werden Haupt und Springschnur parallel zueinander gelegt. Das eine Ende der Springschnur wird nun zurückgeschlagen und mehrmals um die beiden Schnurenden gewickelt und anschließend wieder durch die Schlaufe gezogen. |
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